Abluftwärme

Die hier vorgestellte Systemlösung bietet Ihnen Heizung, Brauchwarmwasser sowie Wohnraumlüftung mit Wärmerückgewinnung in einem kompakten System.

Abluftwärmepumpe NIBE F370

Die kontrollierte Be- und Entlüftung des Gebäudes erfolgt bei diesem Konzept über die Abluftwärmepumpe NIBE F370. Die zurückgewonnene Wärme wird für die Brauchwarmwasserbereitung und für die Beheizung des Gebäudes genutzt. Das witterungsgeführte System ist somit eine Kompaktlösung für das Einfamilienhaus mit geringem Wärmebedarf.  

Merkmale dieser Systemkonfiguration
  • Heizung, Brauchwarmwasserbereitung und die kontrollierte Wohnungslüftung in einem System kombiniert
  • Kompakte, preiswerte Systemlösung für Gebäude mit geringer Gebäudeheizlast
  • Komfortregelung, kinderleicht zu bedienen
  • Intuitive Menüführung über großes TFT-Farbdisplay
  • Update oder Datenerfassung über USB-Schnittstelle 
  • Platzbedarf unter 1 m²
  • Sehr geringer Installationsaufwand
  • Erfüllung der Vorgaben nach DIN 1946 T6 – 2009

 

Ihr NIBE Fachhandwerkspartner vor Ort wird gern das für Ihr Bauvorhaben am besten geeignete System auswählen.

 

      

 

Image: NIBE-Qualitätsbausteine/Systemlösungen Neubau/Abluftwärme

Das auf der vorherigen Seite dargestellte Systembeispiel zeigt nur eine von vielen möglichen Systemkonfigurationen. Ihr zuständiger NIBE Fachhandwerkspartner wird Ihnen sicher das für Ihr Bauvorhaben und Ihre Wünsche am besten geeignete System empfehlen und für Sie sinnvoll zusammenstellen.

Weitere Informationen zu den hier aufgeführten Gerätevarianten finden Sie auch in der Rubrik "Produkte/Systeme"  

Optionale Systemkombinationen
  • mit weiteren Wärmeerzeugern wie Gas, Öl- oder Pellet
  • mit Solar 

Optionale Abluft-Wärmepumpen
  • NIBE F470 mit integriertem Speicher und mechanischer Be- und Entlüftung (neue Wärmepumpengeneration)
  • NIBE F640 mit integriertem Speicher und mechanischer Entlüftung, Zuluft dezentral, zusätzliche Nutzung von Außenluftwärme
  • NIBE F120 Wärmepumpenmodul mit mechanischer Entlüftung, Zuluft dezentral. Wärmeübertrag erfolgt auf externe Systemspeicher
 
 
Image: NIBE-Qualitätsbausteine/Systemlösungen Neubau/Abluftwärme

 

BESSER ALS ERLAUBT

Der Einsatz energieeffizienter NIBE Wärmepumpentechnik eröffnet Ihnen nicht nur die Möglichkeit Ihr Haus energetisch deutlich besser zu stellen als mit einem herkömmlichen Heizsystem, sondern auch verbesserte KfW-Effizienzklassen zu erreichen.
 
In diesem Fall können Sie neben der Einsparung von Heizkosten ggf. einen Bonus für Energiesparer bei der KfW-Bank beantragen. Dazu finden Sie in der Kategorie "Fördermöglichkeiten" weitere Informationen. 
 
In der folgenden Tabelle sehen Sie den Unterschied, berechnet für ein entsprechendes Beispielgebäude, im Vergleich mit einem System aus Gasbrennwert, Solar und einer Abluftanlage (EnEV-Referenzanlage).
 
Bitte beachten Sie, dass die Berechnungen für jedes Gebäude individuell erstellt werden müssen.
Energetische Betrachtung von Anlagenkonzepten in Hinblick auf KfW-Förderprogramme ab dem 01.07.2010*    

 

 *Die Betrachtung bezieht sich auf folgendes Beispielgebäude

  • 2 Geschosse, Gebäude mit Satteldach
  • 150 m² Nutzfläche (8,5 x 11,5 m)
  • Fußbodenheizung 35/28° C
  • QP max.: 78,4 kWh/(m² x a)
  • HT`: 0,386 W/(m² x K)

 

Hinweis: Bei anders gearteter Gebäudekubatur bzw. anderen Daten können die Ergebnisse abweichen.

Das KfW-Effizienzhaus

Der Begriff Effizienzhaus ist ein Qualitätszeichen, das von der Deutschen Energie-Agentur GmbH (dena) zusammen mit dem Bundesministerium für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung (BMVBS) und der KfW (Kreditanstalt für Wiederaufbau) entwickelt wurde. Die KfW nutzt dieses Qualitätszeichen im Rahmen ihrer Förderprogramme Energieeffizient Bauen und Energieeffizient Sanieren.

Die Zahl nach dem Begriff KfW-Effizienzhaus gibt an, wie hoch der Jahresprimärenergiebedarf (Qp) in Relation (%) zu einem vergleichbaren Neubau (siehe Referenzgebäude) nach den Vorgaben der Energieeinsparverordnung (EnEV) sein darf. Ein KfW-Effizienzhaus 70 hat zum Beispiel höchstens 70 Prozent des Jahresprimärenergiebedarfs des entsprechenden Referenzgebäudes. Je kleiner die Zahl, desto niedriger und besser das Energieniveau.

Für die Inanspruchnahme der Förderprogramme der KfW ist neben dem Jahresprimärenergiebedarf (Qp) auch der Wert des spezifischen Transmissionswärmeverlusts (HT`) des Gebäudes relevant. Beispielsweise darf der spezifische Transmissionswärmeverlust beim KfW-Effizienzhaus 70 maximal 85 Prozent eines den Vorgaben der EnEV entsprechenden Referenzgebäudes betragen.   

Image: NIBE-Qualitätsbausteine/Systemlösungen Neubau/Abluftwärme

KfW-Förderung*

Unter der Kategorie "BESSER ALS ERLAUBT" können Sie feststellen, dass sich mit Einsatz energieeffizienter NIBE Wärmepumpentechnik der Primärenergiebedarf verringert.

Dies führt dazu, dass diverse Effizienzhausklassen in Verbindung mit Wärmepumpentechnik deutlich einfacher erreicht werden können, als die mit herkömmlicher Technik möglich wäre. Die Berechnung muss für jedes Gebäude individuell ermittelt werden.

Im Rahmen des KfW-Programms "Energieeffizient Bauen" bietet die KfW-Förderbank eine abgestufte, auf der energetischen Effizienz des Gebäudes basierende Fördermöglichkeit an.

Als Einstiegsförderung erhält der Bauherr eines KfW-Effizienzhauses 70, 55 oder 40 einen beachtlichen Bonus von der KfW-Bank.

*Es gelten grundsätzlich die aktuellen Förderbedingungen und Sätze der KfW-Bank.

Aktuelle Förderkonditionen der KfW-Bank finden Sie hier:
Image: NIBE-Qualitätsbausteine/Systemlösungen Neubau/Abluftwärme